Brauereigenossenschaft Geisenhausen eG

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Volksfest-Bierprobe

Die Maß kostet heuer weniger in Geisenhausen

Die Verantwortlichen rund ums Volksfest zusammen mit Festwirt Anton Müller und Bürgermeister und zugleich Schirmherrn Martin Fischer (vorne von rechts).

Die Bierprobe zum Pfingstvolksfest am Montagabend in der Gaststätte Brauhausstuben ist zur allgemeinen Zufriedenheit verlaufen. Überraschend sinkt der Preis für eine Maß Bier im Vergleich zum Vorjahr um 40 Cent auf jetzt 11,20 Euro - ein seltenes Ereignis zu einer Zeit, da fast alle Preise steigen. Mit dem schäumenden Festmärzen der Schlossbrauerei Hohenthann kam unter den Gästen die Freude aufs Volksfest richtig auf.

„Eigentlich bräuchten wir keine Bierprobe“, so hieß es am Tisch. Die Geisenhausener Bürger kennen mittlerweile das kastanienfarbene Festmärzen der Schlossbrauerei und vertrauen dem Brauereibesitzer Johannes Rauchenecker. So war es auch am Montag: Das ausgeschenkte Festbier fand allgemein die Zustimmung und wurde durchwegs gelobt. Und dennoch ist eine Bierprobe vermutlich notwendig: Die Verantwortlichen rund um das Fest treffen bei der Gelegenheit zusammen, können die letzten Einzelheiten besprechen und sich auf die fröhlichen Tage einstimmen.

Als Festwirt hatte Anton Müller in die Brauhausstuben zu einer Brotzeit eingeladen.

So viele Gäste wie in den Vorjahren konnte Festwirt Anton Müller heuer allerdings nicht zur Bierprobe einladen. Der Festsaal ist nämlich mittlerweile eine wilde Baustelle und lädt nicht zum Verweilen ein. Auf diese Weise hatte manch ein Vereinsvorsitzender keine Einladung erhalten und war leer ausgegangen. Zuständig für die Abhaltung des Volksfestes sind Vorstandschaft und Aufsichtsrat der Brauereigenossenschaft. Aus diesem Grunde begrüßte auch Josef Attenberger die Gäste in den Räumen der Brauhausstuben an den reich gedeckten Tischen. Es sei gelungen, die bewährten „Müller Events“ als Festwirte zurück nach Geisenhausen zu holen, sagte er. Ganz besonders begrüßte Attenberger den Schirmherrn Bürgermeister Martin Fischer, der seinen ersten Arbeitstag im neuen Amt verbrachte. Nach monatelangen Vorbereitungen habe man ein gutes Rahmenprogramm und flotte Musik für Jung und Alt für die Volksfesttage organisieren können, so sagte der Sprecher. Unter dem Motto „boarisch, urig, gmiatlich“ wünschte er dem Fest einen guten Verlauf.

Er sei aufrichtig froh, so bekannte der neue Bürgermeister und zugleich Schirmherr Martin Fischer, dass man mit Anton und Christian Müller ein bewährtes Festwirt-Team an Bord geholt habe. Daher sei er sich auch sicher, dass die Geisenhausener sich auf ein schönes Volksfest freuen könnten. Brauereibesitzer Johannes Rauchenecker stellte das Festmärzen der Schlossbrauerei Hohenthann vor, das „kastanienfarben im Maßkrug eine gute Figur“ mache. Der Festwirt dagegen berichtete von einigen Neuerungen in der Speisekarte: So gibt es heuer erstmals Spareribs, den „Smashburger“ mit Hackfleisch, aber auch vegetarische Gerichte, die immer mehr gefragt würden. Dazu gehören die Ofenkartoffeln und das vegetarische Chili. „Gastronomie“, so sagte es Anton Müller im Gespräch mit der Redaktion, „kann nur funktionieren, wenn man sie mit Leidenschaft betreibt.“ So ist er zugleich Chef eines Hotels in Wartenberg und betreibt ein Catering-Unternehmen.

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